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Das Nikolaiviertel

Das Berliner Nikolaiviertel ist eine der Wiegen Berlins. Es entstand um die um das Jahr 1230 begonnene Nikolaikirche. Zu DDR-Zeiten wurde es in einem historisierenden Stil wiederaufgebaut und ist heute ein beliebtes Stadtviertel mit vielen gemütlichen Restaurants.

Nikolaiviertel Berlin

Die Geschichte des Nikolaiviertels

Im 13. Jh. entstanden an der Spree zwei Siedlungen, Berlin, die etwas größere Siedlung am östlichen Spreeufer und Cölln, auf einer Insel im Fluß direkt gegenüber.
 Anfangs waren die beiden Siedlungen durch den Mühlendamm verbunden. Beide Städte wuchsen stetig und waren als Doppelstadt Berlin-Cölln bekannt. Als Gründungsjahr gilt das Jahr 1237. Vom Cöllner Stadtkern ist heute nichts mehr erhalten, aber der Stadtkern von Berlin ist teils heute noch so zu sehen wie in früheren Zeiten. Die Nikolaikirche stand in der Mitte dieser neuen Stadt und gibt dem Viertel den Namen.

Aufgrund der stetig wachsenden Wirtschaftskraft der jungen Stadt und ihres relativen Wohlstands, wurde die Nikolaikirche schon um 1264 zu einer großen gotischen Hallenkirche umgebaut.
 Während Berlin wuchs, sich veränderte und zuerst zur preußischen, dann zur deutschen Hauptstadt wurde, blieb über die Jahrhunderte im Nikolaiviertel zum größten Teil alles so erhalten, wie es im Mittelalter war.
 Es lebten und arbeiteten dort größtenteils Handwerker in engen und verwinkelten Gassen.

Das moderne Nikolaiviertel

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Viertel in Ost-Berlin wieder aufgebaut und noch erhaltene Gebäude restauriert. Die zahlreichen Neubauten ergänzten die zerstörten alten Häuser. Sie sind teils im historischen Stil und teils als moderne Plattenbauten mit Ornamenten, Giebeln und Zierrat aus Schmiedeeisen gehalten und spiegeln wider, wie entspannt die Atmosphäre heute in dem Viertel ist.
Die wohl detailgetreuesten Restaurationen finden sich am Molkenmarkt und hinter der Nikolaikirche.

Die Kirche selbst wurde nach ihrer Zerstörung wieder in ihren usprünglichen Zustand gebracht.
 Ein weiteres bedeutendes Gebäude ist die Gerichtslaube, die früher ein Teil des Berliner Rathauses war und in ihrer wiederaufgebauten Form heute als Restaurant genutzt wird. Ein weiteres besonderes Gebäude im Nikolaiviertel ist das Ephraim-Palais, das sich am südlichen Rand des Viertels befindet. Im Volksmund wird es wegen des vergoldeten Eckbalkons auch „die schönste Ecke in Berlin“ genannt. Er ist ein außerordentlich gut gelungenes Beispiel für die Berliner Rokokoarchitektur und wurde von dem Hofjuwelier und Finanzier Vettel Heine Ephraim erbaut.

Beim Nikolaiviertel starten 1-stündige Schifffahrten durch die Berliner Innenstadt. Infos finden Sie auf unserer Homepage unter: Dampferfahrt Berlin. Im Nikolaiviertel gibt es das Knoblauch-Haus, benannt nach deren Besitzer. Es kann heute kostenfrei besichtigt werden und bietet einen Einblick in das damalige bürgerliche Leben – Infos auf der Homepage von Stadtmuseum Berlin.

Die Spree

Die Spree war für das Nikolaiviertel stets eine wichtige Lebensader, ernährte Fischer und Händler. Auch heute noch ist die Fischerinsel und auch das Nikolaiviertel noch ein Zentrum der Schifffahrt, wenn auch heute häufiger Ausflugsdampfer vorbeifahren als Frachter oder Fischerboote. Bei einer Schifffahrt an der Spree kann man viele der alten oder restaurierten Gebäude des Nikolaiviertels sehen. Es öffnet sich direkt zum Wasser und viele Restaurants und Cafés nutzen die günstige Lage direkt am Spreeufer für ihre große Terrassen. Ein Denkmal zeigt den dramatischen Kampf zwischen dem Heiligen Georg und dem Drachen. Und auch die Nikolaikirche mit ihren beiden hohen Türmen kann man vom Ufer beziehungsweise vom Schiff aus sehen. Der Schiffsanleger Nikolaiviertel befindet sich gleich in der Nähe.

Wenige Meter hinter dem Viertel werden die Schiffe geschleust und auf der anderen Seite der Spree liegen heute noch Segelboote, Lastkähne und Eisbrecher aus vergangenen Zeiten im Historischen Hafen vor Anker. Wer in der Nähe des Nikolaiviertels an Land geht, zum Beispiel an der Jannowitzbrücke, hat es nicht weit zum Märkischen Museum, wo die Besucher noch mehr über die Geschichte der Stadt erfahren kann.

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